Das "Künstlerstübele"

Untrennbar mit der Altstadt von Brixen verbunden: der Finsterwirt beim Dom. Seit 1743 wurden hier Zehent-weine des Domkapitels ausgeschenkt. Um die Nachtruhe zu wahren, musste der Schank mit Einbruch der Dunkelheit beendet sein; kein Licht durfte angezündet werden. Daher der Name Finsterwirt ...

1904 übbernahm Anton Mayr, der Großonkel des heutigen Wirts Hermann, das "Domherrenhaus". Seinem Kunstsinn als Gründer des Brixner Museums ebenso verpflichtet wie dem guten Geschmack, richtete er das Künstlerstübele ein. Bald trafen sich hier Brixner und Gäste aus aller Welt; Politiker, Forscher, Künstler, der Finsterwirt wurde zur "Institution". Und ist es noch! Originalgemälde, geschichtsträchtige Waffen und kunstfertiges Glas zieren die Andreas-Hofer-Stube und die Bischofsstube und eben das Künstlerstübele, wo Ihnen im Ambiente des Besonderen ebensolche Köstlichkeiten serviert werden.