Ein Restaurant mit Tradition

Das "Künstlerstübele" war und ist Institution



13. Jh.: Der „Finsterwirt“ befindet sich in einem der ältesten Häuser von Brixen, dessen Ursprünge in das 13. Jahrhundert zurückreichen. Der lang gezogene, zweigeschossige Bau mit Fassadenerker war seit jeher in Besitz des Domkapitels und diente eigentlich als Behausung der Domherren.

seit 1743 nutzten die Domherren das Haus jedoch nicht mehr als Wohnhaus, sondern schenkten hier den sogenannten „Zehentwein“ aus, der ihnen als Zinsleistung abgegeben werden musste. Um die Nachtruhe für Pfarrwidum und Dompropstei zu wahren, musste der Schank mit Einbruch der Dunkelheit beendet sein und kein Licht durfte angezündet werden. Doch hielt man sich nicht allzu streng an diese Regelung und trank auch im Dunkeln weiter, so kam die „Kapitelschenke“ im Volksmund zu ihrem Namen „Finsterwirt“.

1770 verkaufte das Domkapitel das Haus für 1.000 Gulden. In den folgenden Jahren wechselte das Gebäude mehrmals den Besitzer.
 
1881 erwarb Anton Mayr sen. den „Finsterwirt“. Er führte den Gastbetrieb weiter und errichtete in den Stallungen im Erdgeschoß eine Tischlerei.

1904 übernahm der Kunstsinnige Anton Mayr jun., Sohn von Anton Mayr sen. und Großonkel des heutigen Wirts Hermann, das "Domherrenhaus". Seinem Kunstsinn als Gründer des Brixner Museums ebenso verpflichtet wie dem guten Geschmack, richtete er das Künstlerstübele ein. Bald war der Brixner „Finsterwirt“ in der ganzen damaligen Monarchie ein Begriff, wie auch das Gästebuch zeigt. Dort haben sich u.a. Erzherzog Eugen, der Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und Gemahlin Gräfin Sophie von Hohenberg, Erzherzogin Maria Josefa, die Mutter des späteren Kaisers Karl, aber auch Künstler wie Franz v. Defregger, Köster und Riß, Gelehrte, Wissenschaftler und Forscher eingetragen. Der „Finsterwirt“ wurde zur "Institution".

seit 1970 führt Hermann Mayr den „Finsterwirt“. Ihm und seiner Familie ist es seit jeher ein Anliegen, den Finsterwirt für Einheimische und Gäste gleichermaßen weiterzuentwickeln und als Unternehmen lebendig zu bleiben. Aus diesem Grund hat die Familie

1986 die ehemalige Tischlerei im Erdgeschoß als „Kapitelschenke Finsterwirt“ wiedereröffnet. Im idyllischen Innenhof unter der Weinpergola werden sommers besondere Biersorten, Südtiroler und nationale Weinetiketten zu kleinen Köstlichkeiten geboten. Familie Mayr fühlt sich der Tradition des Hauses verpflichtet, bewahrt mit viel Leidenschaft die Schätze der Vergangenheit und führt sie in die Zukunft weiter. Unangetastet sind im Künstlerstübele die Täfelung, die originalen Gemälde, geschichtsträchtigen Waffen und wertvollen Glasfenster.

2008 wurde dem Zeitgeist entsprechend die Terrasse im Innenhof erreichtet. Der moderne Zubau fügt sich harmonisch an die geschichtsträchtige Struktur, der Übergang ist fließend und wertet das Haus und speziell den Innenhof auf. Nicht nur aufgrund seiner Geschichte sondern auch aufgrund der hervorragenden und mehrmals ausgezeichneten Küche besuchen namhafte Persönlichkeiten wie die ehemaligen italienischen Staatspräsidenten Oscar Luigi Scalfaro und Carlo Azeglio Ciampi, seine Heiligkeit der Dalai Lama mit seinen Bergfreunden Reinhold Messner und Hans Kammerlander, der Papst Joseph Ratzinger als er noch Kardinal war und seine jährlichen Sommerurlaube in Brixen verbachte, Otto von Habsburg, der deutsche Ministerpräsident Roland Koch, der berühmt-berüchtigte italienische Restaurant-Kritiker Guido Raspelli, die Minister Frattini und La Loggia, der gebürtige Südtiroler und nunmehr deutsche Starkoch Heinz Winkler und andere mehr nach wie vor mit Vorliebe den „Finsterwirt“.
Hotel Goldener Adler
...
stilvoll, charmant, persönlich
 
Philosophie
...
natürlich, herzlich, kreativ
 
Tischreservierung
...
im Restaurant Finsterwirt - Brixen
 
Zimmer & Suiten
...
Sie wohnen in edlen Zimmern inmitten der Altstadt
... ... ... ... ... ... ... ... ...